Herzlich Willkommen zur
Tumorgenetischen Arbeitstagung 2017 in Zweibrücken
15.-17. Juni 2017

 

Programm und Anmeldung werden ab November 2016 bereitgestellt.

 

Tagungsort

Festhalle Zweibrücken

 

Tagungspräsidentin

Prof. Dr. rer. nat. Steffi Urbschat
Forschungslabor der Klinik für Neurochirurgie
Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät
der Universität des Saarlandes
Gebäude 30

66421 Homburg

 

Tagungsausrichter

Deutsche Gesellschaft für Humangenetik
Tagungsbüro
Inselkammerstr. 5
82008 München-Unterhaching
Tel. 0049-89-5502 7855

 

 

 


 

 

Rückblick 2016

Tumorgenetische Arbeitstagung, 19.-21.5.2016, München

Tagungs-Website 2016

 

Rückblick 2015

Tumorgenetische Arbeitstagung Gänseliesel_cc_Uni-Göttingen

Göttingen - Uslar/Volpriehausen
28.-30. Mai 2015


Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zur  1. Tumorgenetischen / 28. Tumorzytogenetischen Arbeitstagung möchten wir Sie herzlich nach Uslar-Volpriehausen bei Göttingen einladen. Die Tagung findet vom Donnerstag, den 28. Mai 2015 bis zum Sonnabend, den 30.5.2015 statt. Mit dieser Tagung betreten wir in mehrfacher Hinsicht Neuland und deshalb werden diese Grußworte auch etwas länger ausfallen.

 

Wie bereits auf der letzten Tagung in Köln diskutiert, wollen wir uns den neuen rasanten Entwicklungen vor allem im molekulargenetischen Bereich öffnen und es ist zu entscheiden, ob dieses auch im Tagungstitel seinen Widerklang finden soll. Ich habe versucht, mit der Tagungsbezeichnung beiden Varianten („auf zu neuen Ufern“ und „Anknüpfung an die Tradition“) gerecht zu werden, da hierzu noch keine endgültige Entscheidung vorliegt.


Die Entwicklung unserer Tagung geht aber weit über den reinen Tagungstitel hinaus. Es ist offensichtlich geworden, dass auch die Tagungsplanung und Durchführung einer Professionalisierung bedarf. Diese soll ausschließlich einer Unterstützung der wechselnden Tagungsgastgeber, einer Verbesserung der Organisation bereits im Vorfeld und der Etablierung neuer Aspekte dienen. Ob das funktioniert und lohnenswert ist, können Sie anhand der Homepage, die Frau Dr. Christine Scholz von der GfH mit ihrem Team konzipiert und umgesetzt hat und dann durch Erleben der Tagung selbst entscheiden.


Weitere konkrete Früchte der Bemühungen, die Tagung weiterzuentwickeln, sind die beiden Preise, die zum ersten Mal 2015 vergeben werden sollen: Der Lore-Zech-Preis soll als ehrendes Andenken einer herausragenden Persönlichkeit und akademischen Lehrerin unserer Faches und der Würdigung wissenschaftlicher publizierter Leistungen in der Tumor(zyto)genetik dienen. Der Vortragspreis, der dem besten Vortrag gewidmet ist, ist ein Experiment. Wir erhoffen uns davon eine Stärkung der Motivation besonders bei jüngeren Kolleginnen und Kollegen, sich mit eigenen Vorträgen aktiv einzubringen; und Sie selbst entscheiden dann „live“ über die Preisvergabe.


Auch zum Neuland gehört die Entscheidung, inwiefern wir uns mit der Tagung dauerhaft an die Gesellschaft für Humangenetik (GfH) binden wollen. Für diese Tagung habe ich diese Unterstützung angenommen. Die adhoc-Kommission „Somatische Tumorgenetik“ mit ihren Mitgliedern Oskar Haas, Claudia Haferlach, Lana Harder, Harald Rieder, Steffi Urbschat und mir, möchte unser aller Interessen nicht nur gegenüber der GfH, sondern auch gegenüber anderen Fachgesellschaften und der Öffentlichkeit vertreten. Es ist uns bewusst, dass wir hierfür keine offizielle Legitimation durch eine Wahl durch Sie haben. Hier, wie für die anderen genannten neuen Entwicklungen besteht großer Diskussions- und Abstimmungsbedarf und es sind hierfür im Tagungsprogramm ausreichend "Timeslots" vorgehen.


Neben diesen vielen „politischen“ Aspekten soll aber natürlich die Wissenschaft nicht zu kurz kommen. Wir werden wieder, wie viele von Ihnen gewünscht haben, Übersichtsvorträge den einzelnen Sitzungen voranstellen und hoffen dann auf viele Beiträge aus Ihren Instituten, Arbeitsgruppen, Laboratorien und Praxen. Ich halte es aber auch wichtig, unseren Horizont zu erweitern und freue mich deshalb, Ihnen in Verfolgung dieses Zieles zwei Plenarsitzungen und den Festvortrag anzukündigen zu dürfen. Am Donnerstagabend wollen wir anhand von zwei Vorträgen aus der Klinik und aus der Pharmaindustrie diskutieren, wie die Tumorgenetik den klinischen und pharmakologischen Fortschritt beflügeln kann. Ich freue mich besonders, dass ich Frau Professor Fonatsch dafür gewinnen konnte, am Freitagnachmittag den Festvortrag zu halten, in dem Sie uns Ihre persönliche Sichtweise der „Meilensteine der Tumorgenetik“ nahebringen wird.


Wir alle müssen uns ständig mit kritischen Nachfragen der Krankenkassen, der Gesundheitspolitiker aber auch der Presse zum Kosten-/Nutzenverhältnis der von uns durchgeführten Analysen auseinandersetzen. Die Podiumsdiskussion am Freitagabend, eingeleitet durch kurze Impulsvorträge aus verschiedenen involvierten Bereichen, soll zur durchaus kontroversen Diskussion darüber anregen, wie wir mit dem Thema „teure genetische Diagnostik“ umgehen.


Neben allen diesen ernsten Dingen, soll aber auch ausreichend Raum gegeben werden für ein nettes Beisammensein, gutes Essen, fröhliche Abende (mit Überraschung) und ausreichend Zeit für das informelle freundschaftliche und kollegiale Gespräch in den Pausen.

 

Ich hoffe, wir konnten Ihre Neugier wecken und freue mich, Sie im landschaftlich sehr reizvoll gelegenen Volpriehausen im gastlichen Landhotel am Rothenberg, das uns schon 2008 als Tagungsort gedient hat, begrüßen zu dürfen.

 

Ihr

 

Prof. Dr. med. Detlef Haase und Team
Abt. Hämatologie und Onkologie Universitätsmedizin Göttingen
Georg-August-Universität Göttingen